Liebe Eltern !

 

Auf dieser Seite finden sich jene Bildungsbereiche die wir im Zuge unserer Bildungsarbeit hier im Kindergarten ansprechen  !

Grundlage für diese Arbeit ist der

neue Bildungsplan für die Nö-Landeskindergärten !

 

Bildung wird als lebenslanger Prozess der aktiven Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst und mit der Welt verstanden.

Lernprozesse stellen die Basis der Bildung dar.

Beim spielenden Kind sind sämtliche Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen erfüllt:Sie sind stark konzentriert,motiviert,stark emotional beteiligt und in ihr Spiel vertieft.

Das Spiel ist eine der wichtigsten Formen der kindlichen Aneignung der Welt :besonders dem freien Spiel kommt große Bedeutung zu , da es die ideale Quelle für Lernmotivation , sozial-kommunikativen Kompetenzen und divergiertem Denken ist.

 

Spiel ist die wichtigste Lernform , es werden unzählige synaptische Verbindungen im kindlichen Gehirn aufgebaut.

 

 

1)Emotionen und Soziale Beziehungen

 

Für die Entwicklung der Identität benötigen Kinder vielfältige Gelegenheiten , eigenständig zu handeln , Neues auszuprobieren und dabei Selbstwirksamkeit zu erleben.

Es geht auch darum eigene Gefühle , Bedürfnisse und Grenzen zu vertreten .“Nein“sagen zu können und gleichermaßen die Grenzen anderer zu respektieren.

Vertrauen und Wohlbefinden von Kindern sind entscheidende Bestandteile ihrer psychischen und physischen Gesundheit und Voraussetzung dafür , dass sie die welt aktiv erkunden ,sowie emotionale Kompetenz und Resilienz (Widerstandsfähigkeit)entwickeln.

Für Kinder ist wichtig zu wissen , dass ihre Gefühle niemals falsch sein können , dass nur ihr Verhalten unangemessen sein kann.

Gefühle richtig wahrzunehmen und sie auch richtig ausdrücken zu können ohne dabei Grenzen zu überschreiten ,ist großer Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung.

Kinder brauchen vorgelebte Konfliktlösungsmodelle , klare Grenzen und Freiräume um Streit unter sich austragen zu können.

Oft brauchen sie auch Unterstützung unForm von Lösungsvorschlägen oder Kompromissen.

 

BSP. für den Kiga:Freispielphase ,Gruppenarbeiten ,Feste...

 

2)Ethik , Religion und Gesellschaft

 

Lernprozesse die sich auf die Auseinandersetzung mit Regeln , Werten und Normen beziehen , beruhen unter anderem auf der Beobachtung anderer Personen.

Für den Aufbau eines ethischen Bewusstseins brauchen die Kinder Interaktion , Kommunikation und Diskussion über Einstellungen Werte und Normen.

Bei der Aneignung von Werten orientieren sich die Kinder an der Bewertung ihrer Bezugspersonen.

Eine Pädagogik der Diversität( Vielfalt ) hat zum Ziel , das Kinder in ihrer Unterschiedlichkeit angenommen werden und sich zugehörig fühlen können und über kulturelle , geschlechtsspezifische und soziale Grenzen hinweg mit und von Anderen lernen.

Integration hat es sich zu Ziel gemacht , jede Art von ausgrenzung zu vermeiden und Menschen mit besonderen Bedürfnissen die volle Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Es gibt keine zwei Gruppen von Kindern , sondern nur Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

Inklusion bezieht sich auf die differenzierte Entwicklungsförderung von Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabung und gleichzeitiger Betonung von Gemeinsamkeiten.

 

BSP für den Kiga:Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen ( sprachlich , motorisch , Verhalten)

Religiöse Festgestaltung

 

3)Sprache und Kommunikation

 

Sprache und Kommunikation sind Ausdruck der Gesamtpersönlichkeit und ein Produkt differenzierter Grundfertigkeiten.

Wahrnehmung , Bewegung , Denken und Emotionen ermöglichen die Entwicklung und Verwendung

der Sprache.

Bsp. Erlebt ein Kind , dass eine Konfliktsituation geklärt werden kann indem es den Vorgang schildert , erfährt es Selbstwirksamkeit , da seine Aussagen , Wirkung haben.

Sprachliche Äußerungen des Kindes aufgreifen und in einer richtigen Sprachform wiedergeben.

In Kommunikationsprozessen werden auch Emotionen übermittelt durch Tonfall , Mimik, Gestik

und der Körperhaltung.

Gesprochenes sollte mit der Körpersprache übereinstimmen , da sich die Kinder ansonsten nur auf die nonverbale Kommunikation konzentrieren.

Der Erwerb der Sprache in Schriftform beginnt schon lange zeit vor dem Schuleintritt praktisch schon beim Interesse am Kritzeln.

 

BSP für den Kiga: Morgenkreisrituale (selbständiges Austauschen von Erlebnissen und Erfahrungen)

Festgestaltung

 

4)Bewegung und Gesundheit

 

Die motorische Entwicklung steht im engen Zusammenhang mit körperlichen Reifeprozessen(d.h.

Ausreichende Bewegungsmöglichkeiten , körperliche Voraussetzung um spezifische Kompetenzen entwickeln zu können)

Bewegung und Wahrnehmung unterstützen sich gegenseitig und sind wichtige Grundlagen der menschlichen Entwicklung.

Sinnesmodalitäten : Geruchssinn,Geschmackssinn , Gehörsinn, Tastsinn , Sehsinn,Gleichgewichtssinn , Muskel und Stellungssinn.

Die Verarbeitung von sinnesreizen ist die Grundlage für emotionale ,soziale und kognitive Lernprozesse.

In der aktiven Erkundung der Umgebung und das selbständige Ausprobieren von Bewegungsmöglichkeiten macht das Kind oben genannte Lernprozesse durch.

Gemeinsame Bewegungsaktivitäten , fordern Kinder heraus , sich mit sozialen Regeln , Teamarbeit , Kooperation , gegenseitiger Rücksichtnahme und Hilfestellung auseinander zusetzen.

 

BSP im Kiga:Turneinheiten

Rhythmik

Grob motorisches Arbeiten ( Plastelin,Schaumspiele,Bewegungskreisspiele z.B Wichtelgeschichtel)

 

5)Ästhetik und Gestaltung

 

Kunst ist ein wesentliches Merkmal und Ausdrucksmittel einmer Kultur und wird zugleich von dieser geprägt.

Die Tätigkeiten der Kinder sind Mittel , um Erfahrungen und Gefühle auszudrücken und die eigene Identität weiterzuentwickeln.Kinder gestalten nicht um der Ergebnisse sondern um des Gestaltens willen.

Bildnerisches und Plastisches Gestalten entspringen dem Bedürfnis Spuren zu hinterlassen.

Ideen ,Emotionen , abstrakte Inhalte können mittels Bild – und Symbolsprache sichtbar gemacht werden.

 

Musik und Tanz bieten vielfältige Sinneseindrücke und Ausdrucksmöglichkeiten , erschließen besondere Zugänge zu Emotionen und sind gemeinschaftsstiftend.

Musik entwickelt nicht nur die Feinheiten des Gehörs sondern fördert auch die kindiche Intelligenz und innere Ausgeglichenheit.

Beim Tanzen kommt die enge Verbindung zwischen wahrnehmung ,empfindung und Bewegung zum Ausdruck.

 

BSP im Kiga:

Festvorbereitungen (Raum und Tischschmuck)

Werkarbeiten

Ausstellen von Arbeiten

Morgenkreisrituale Lied Wh

 

6)Natur und Technik

 

Bereits junge Kinder zeigen von sich aus Interesse an Naturphänomenen und durch selbständiges Erkunden sammeln sie basale Erfahrungen mit naturwissenschaftlichen Inhalten.

Durch forschendes Handeln eignen sich Kinder wissen bezüglich der Umwelt und der Phänomene der belebten und unbelebten Natur an , entdecken sie als Lebensgrundlage und können ökologisches Verantwortungsgefühl entwickeln.

Der Alltag von unseren Kindern ist sehr stark von Technik und elektronik bestimmt , daher sollten Kinder die Möglichkeiten haben sich mit den Funktionsweisen und Prinzipien einfacher Geräte auseinanderzusetzen.

Ihr natürliches Interesse dabei hilft ihnen die technischen Zusammenhänge zu begreifen!

Mathematisches Denken unterstützt die Kinder dabei ihre Welt zu strukturieren und sich zurechtzufinden.

Das mathematische Denkgebäude bezieht sich nicht nur auf Zahlen sondern auch auf Regeln,Muster und Strukturen.

 

BSP im Kiga:

Gartenbetrieb

Ausflüge in den Wald

Arbeiten innerhalb hauswirtschaftlicher Tätigkeiten(Geräte kennenlernen)

Tagesablauf ( Tagesstruktur)

Bewegungselemente zur Raumerfahrung